|
Ein schönes Bild für unser Leben ist:
Wir sind auf einer Reise, haben uns auf eine Wanderung begeben. In unserem Rucksack ist alles, was wir für diese Reise brauchen. Unser Weg ist manchmal einfach, gerade, überschaubar, manchmal steinig, steil und unwegsam. Vielleicht führt er uns durch weite, sonnendurchflutete Täler, ist gesäumt von Blumen und klaren Wassern, und freundliche Menschen geben uns Herberge. Zuweilen lockt uns eine Anhöhe, lässt uns schmale, gefährliche Pfade in Kauf nehmen. Manchmal aber verirren wir uns, fühlen uns einsam in der kalten Nacht, haben Angst zu erfrieren oder zu verdursten oder Räubern in die Hände zu fallen, und das tröstliche Licht des Morgens scheint endlos fern. Welchen Weg auch immer wir nehmen - irgendwann erreichen wir unser Ziel. Noch einmal schauen wir zurück auf unseren Weg, sehen die Freuden, die er uns schenkte, und auch die Mühsal, sehen noch einmal die Hindernisse, die wir umwandert haben, und vielleicht auch manch mögliche Abkürzung, die wir nicht sahen.
Wir selber wählen unseren Weg - jeden Tag aufs Neue. Doch wie weit liegt es tatsächlich in unserer Hand, ihn zu bestimmen?
Oft bestimmen Verstrickungen in die Schicksale anderer Personen in unserer Familie und darüber hinaus unseren Lebensweg und die Qualität unseres Alltags. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir diese Personen kennen oder ob sie vielleicht schon tot sind. Solche Verstrickungen lassen uns unbewusst (!) die Schicksale der anderen nachahmen und oft zwingen sie uns, unser Glück und unser Leben für andere aufs Spiel zu setzen.
Eine Familienaufstellung kann solche Verstrickungen ans Licht bringen. Plötzlich sehen wir Lösungen, die uns einen schöneren Weg ermöglichen und uns helfen, mehr Leichtigkeit in unser Leben zu bringen. Dann bekommen wir einen neuen Blick für die schönen Dinge des Lebens und wir werden freier, sie zu genießen und unser Da-Sein mit Freude und Wonne zu erfüllen.
|
|













|